Wir haben Gudrun Mebs nach Monnerich eingeladen. Um halb elf Uhr am Morgen gehen wir in den ,,Centre Arthur Thinnes", am Mittwoch, dem 18.November. Ich bin ziemlich aufgeregt.
Frau Mebs begrüßte uns und fängt an zu erzählen: Sie wohnt in München und in Italien. Sie hat einen großen Tisch und auf diesem Tisch befinden sich immer ein Stapel Blättter, viele Bleistifte und eine Kerze. Sie schreibt die Geschichten nicht auf dem Computer. Sie schreibt sie auf einer Schreibmaschine. Morgens um sieben Uhr klingelt der Wecker. Sie steht auf und trinkt nur am Morgen vier Tassen Kaffee. Dann geht sie spazieren. Um zehn Uhr macht sie die Vorhänge zu und schreibt. So kann sie sich besser konzentrieren. Auch wenn ihr nichts einfällt,bleibt sie sitzen. Um 12 Uhr kocht sie Nudeln. Um16 Uhr zieht sie die Vorhänge zu, zündet die Kerze an und bleibt an ihrer Arbeit bis 7 Uhr oder halb 7. Sie braucht 6 bis 7 Monate, um ein Buch zu schreiben. Sie besitzt keinen Fernseher, denn der lenkt sie nämlich vom Schreiben ab und kein Auto. Sie hat aber Haustiere in Italien. Acht Katzen und zwei Füchse. Im Haus in Italien hat sie viel Platz. Sie hat keine Nachbarn. Die Katzen haben ein eigenes Zimmer. Gudrun Mebs hat immer Katzenfutter vor der Tür stehen. Die Füchse sind zahm. Sie haben Angst vor den Katzen. Katze Emilie ist nämlich ein Schlägertyp. Die Füchse essen sogar Würstchen aus der Hand. Gudrun Mebs liest gerne Bücher. Sie hat 65 Jahre, wie ihr Mann.
Sie ist die meiste Zeit in Italien. Wenn Gudrun Mebs verreist, passt ihr Mann auf die Tiere auf. Heute liest sie uns aus ihrem Buch Mariemoritz vor.
Am Schluss gibt sie uns Autogramme. Man kann auch Bücher kaufen. Es ist sehr,sehr schön.
ENDE
Kim